Programm des Workshops
7. Oktober 2026
Moderation:
Benjamin Kampe (TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek),
Christian Hauschke (TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek)
Workshop 1 - VIVO für Neulinge (Christian Hauschke)
Für Neueinsteiger:innen werden die wichtigsten Funktionalitäten von VIVO vorgestellt. Sie können in einem bereitgestellten Demo-System von den Teilnehmenden selbst ausprobiert werden. Behandelt werden unter anderem Themen wie die Eingabe von Daten und eine kurze Einführung in die Ontologien.
Workshop 2 - VIVO-Harvester (Benjamin Kampe)
In diesem Hands-On-Workshop versuchen die Teilnehmenden einen kleinen vorgefertigten Datensatz mithilfe des VIVO Harvester in das Test-VIVO zu importieren. Sie erlernen dabei, den Harvester aufzusetzen, zu konfigurieren, ein Mapping für den Import zu erstellen und den Import durchzuführen.
Anmeldung
Die registrierten Teilnehmenden werden vor dem Workshop zur Registrierung für die Workshops aufgefordert. Die Teilnahme ist begrenzt.
Moderation:
Christian Hauschke (TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek)
Tatiana Walther (TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek),
Benjamin Kampe (TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek)
Die VIVO2ORCID-Implementierung macht es möglich, die Daten aus einem VIVO-Profil automatisiert in ein ORCID-Profil zu exportieren. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Ziele, Rahmenbedingungen, notwendige und erfolgte Arbeitsschritte sowie Status der Arbeiten im Rahmen des ORCID Global Participation Fund.
Folke Meyer (Ostfalia Hochschule),
Norman Peitz (Ostfalia Hochschule)
Im Rahmen des niedersächsischen Projekts „Aufbau eines Netzwerkes und Services zu Forschungsinformationen (FIS)“ wird aktuell eine überinstitutionelle Informationsplattform zum automatisierten Austausch von Forschungsinformationen mit Hilfe von VIVO eingerichtet. Ziele des Entwicklungsvorhabens sind die Vereinfachung des Datenaustauschs und der Berichterstattung gegenüber dem MWK. Zudem kann die Plattform gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt auch als zentraler Anlaufpunkt für Informationen zu Forschungsaktivitäten in Gesamtniedersachsen genutzt werden. In diesem Workshop wird die Entwicklung von Prozessen und Verarbeitungsroutinen in Bezug auf die 16 beteiligten Hochschulen bzw. Kooperationspartner vorgestellt. Darauf aufbauend werden die Maßnahmen zur Data Preparation und Data Integration vorgestellt, die den Import im Hinblick auf heterogene Datenlieferungen und -strukturen ermöglichen.
14:30 - 14:55 LORIS Projects, ein VIVO-basiertes Portal für ausgewählte Drittmittelprojekte der Leibniz-Einrichtungen
Philipp Steglich (Leibniz-Geschäftsstelle),
Matthias Goeritz (Leibniz-Geschäftsstelle)
LORIS Projects (Leibniz Open Research Information Systems) entsteht als Pilotversion in einer Kooperation zwischen der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek – und der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft. Ziel ist es, bislang über mehrere Quellen verteilte Forschungsinformationen zu Drittmittelprojekten mit Leibniz-Beteiligung zusammenzuführen und offen sowie maschinenlesbar bereitzustellen. LORIS Projects leistet damit einen Beitrag der Leibniz-Gemeinschaft zur Umsetzung der in der Barcelona Declaration on Open Research Information formulierten Ziele.
Sophie Biesenbender (Geschäftsstelle der Kommission für Forschungsinformationen in Deutschland (KFID))
Mit Version 2.0 hat die Kommission für Forschungsinformationen in Deutschland (KFiD) den KDSF im Jahr 2025 vor allem strukturell von einem reinen Berichtsstandard zu einem Berichts- und Datenstandard umgestellt. Mit der im Juli 2026 erfolgten Veröffentlichung des KDSF 2.1 schlossen sich inhaltliche Weiterentwicklungen des Standards im Bereich Transfer an. Zudem wurden ausgewählte datenschutzrechtliche Empfehlungen eines unabhängigen Rechtsgutachtens zum KDSF umgesetzt. Der Vortrag umfasst eine kompakte Einführung in die neue Version 2.1 des KDSF.
Moderation:
Christian Hauschke (TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek)
In this hybrid session, we will bring together the German and international VIVO communities and provide an update on the current status of VIVO’s development as well as our plans for the future.
Bridget Almas (Lyrasis)
VIVO now has an official leadership-approved development roadmap and some funding from its members and Organizational Home to accelerate that work. In this session we will review the VIVO Roadmap, the current progress of development activities on roadmap items, and the ways in which the community can support and accelerate these efforts.
Dragan Ivanovic (Lyrasis)
VIVO 1.16 brings a range of new features and improvements aimed at making the platform more flexible, easier to administer, and better suited for integration and data reuse. This presentation will provide a concise overview of the key developments, including UI customization, role and access management, reporting and data distribution, ORCID authentication, and support for multiple search engines. VIVO 1.16 is currently under development, and we hope to have the official release available by the time of the workshop.
Brian Lowe (Ontocale)
One of VIVO’s great strengths is its ability to combine data from multiple sources into a coherent knowledge graph, but these sources can bring major challenges when they describe the same entities with different identifiers or no identifiers at all. A new module is in development to allow VIVO to eliminate duplicates automatically, making for cleaner, richer knowledge graphs and an easier path to filling VIVO with data from a variety of providers.
Moderation:
Benjamin Kampe (TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek)
Diese Session bietet Raum und Zeit, um kleine Ideen oder Entwicklungen vorzustellen oder Fragen an die Workshopteilnehmenden zu stellen. Beiträge können in diesem Etherpad eingetragen werden: https://pad.gwdg.de/CsEwZ5yrQ3KGHm9rhfei5w?both.
Moderation:
Christian Hauschke (TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek)
8. Oktober 2026
Moderation:
Christian Hauschke (TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek)
Ihda Chaerony Siffa (Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP)),
Markus M. Becker (Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP))
This contribution presents how VIVO is used to build and maintain Plasma-KG, a research knowledge graph for plasma science and technology. Building on the VIVO ontology and the plasma ontology, Plasma-KG supports the discovery and reuse of information by connecting domain concepts, data and publications. It will be discussed how the recently started LINK-DAT project will integrate VIVO and the extended Plasma-KG with KDSF-conformant current research information for reporting, evaluation, and reuse.
09:35 - 10:00 OpenAlex als Quelle von Forschungsinformationen: Metadatenqualität und VIVO-Integration
Moderation:
Nataliia Kaliuzhna (TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek),
Benjamin Kampe (TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek)
OpenAlex ist eine kostenlose und frei zugängliche bibliografische Datenbank und eine der größten Quellen für offene wissenschaftliche Metadaten. Die Daten werden unter einer CC0-Lizenz veröffentlicht, Was die Weiterverwendung und Integration in Forschungsinformationssysteme ermöglicht. In diesem Vortrag werden wir den Prozess der Integration von OpenAlex-Metadaten in VIVO veranschaulichen und dabei auch auf Probleme hinsichtlich der Metadatenqualität eingehen, die Nutzende bei der Arbeit mit der Datenbank beachten sollten.
10:00 - 10:25 KDSF & ORAP: Neue Angebote für Implementierung, Erfassung und Austausch von standardisierten Forschungsinformationen
Göde Both (Geschäftsstelle der Kommission für Forschungsinformationen in Deutschland)
In diesem Beitrag werden drei aktuelle Entwicklungen der Kommission für Forschungsinformationen in Deutschland (KFiD) vorgestellt: die Veröffentlichung der KDSF-Basisdaten als RDF-Schema zur Vereinfachung der Implementierung, die Bereitstellung der KDSF-Referenzabfragen als JSON-Schema für den standardisierten Datenaustausch sowie das neue Release von ORAP (Offene Register für Auszeichnungen und Preise) in Version 1.1.0.
Moderation:
Franziska Altemeier (TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek)
Der Vortrag gibt ein Update zum aktuellen Stand der automatierten Klassifikation (nach KDSF-FFK und Destatis) mit Annif. Herausforderungen bei der Trainingsdatenzusammenstellung und den Modellergebnissen werden thematisiert, ebenso wie eine mögliche Anbindung des perspektivischen Services an VIVO.
Birte Rubach (TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek)
In den letzten Jahren wurde das sog. GESAH-Vitro (TIB SAH digital) an der TIB für die Erschließung einer Sammlung von Handzeichnungen und Druckgraphiken (Sammlung Albrecht Haupt) entwickelt. Wir stellen die Anwendung in ihrer - für die VIVO-Community - eher ungewöhnlichen Ausformung kurz vor und werfen einen Blick auf das neue Projekt „LOAC – Linked Open Architectural Drawings. Historische Architektennachlässe erschließen und Normdaten generieren“. Im LOAC-Projekt soll das GESAH-Vitro ausgebaut und weiterentwickelt werden. Zum einen wird auf ontologischer Ebene den anders gelagerten Anforderungen der Architektinnennachlässe entsprochen werden, zum anderen sollen Features zur erleichterten Datenansetzung (z.B. Look-ups, Bulk-imports) integriert werden.
Moderation:
Christian Hauschke (TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek)
tba.
Amin Keshavarzi (TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek),
Hoa Nguyen (TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek)
Das erste nationale Register für Mess- und Prüfgeräte speziell für den Forschungbereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik ist ein Service des FID Materials Science. Ziel ist es die Sichtbarkeit von Gerätschaften in der Community zu erhöhen. Das genutzte Metadatenschema basiert auf PIDINST.
13:55 - 14:20 Userspezifische Eigenentwicklung von Materialen und Schulungsinhalten zur Einführung ins ARL-VIVO
Marie-Charlott Aust (ARL - Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft)
Die ARL ist eine soziale Forschungsinfrastruktur mit Spezifika bei der Dateneingabe durch User. Ziel ist eine möglichst hohe Datenqualität zu erreichen, u.a. durch passgenaue dezentrale Informationseingaben. Hierfür wurden verständliche Hilfsmaterialen und Schulungen entwickelt, welche beispielhaft am Handbuch aufgezeigt werden.
Sven Szepanski (HTW Dresden),
Conrad Schmidt (HTW Dresden)
Die HTW Dresden hat über die letzten 11 Jahre drei unterschiedliche Forschungsinformationssysteme genutzt. Begonnen hat es mit einer Eigenentwicklung, im Anschluss wurde auf einen Anbieter zurückgegriffen (ExLibris - esploro) und schlussendlich fand der Wechsel auf VIVO statt. Mit jedem Wechsel haben wir neue Erkenntnisse gewonnen, aber auch Fehler gemacht. Den zurückgelegten Weg mit unseren Forschenden und der Verwaltung zeigen wir auf.
Martin Haubold (IPF - Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden)
Als anfangs FIS-fremder Mathematiker baue ich nach und nach ein führendes Informationssystem für das IPF.
Zwischen Altdatenimport und konzeptionellen Rangeleien mit der neuen Website steht stets die Automatisierung im Vordergrund.
Welche Rolle spielen dabei der Harvester, die Entwicklung eines Plugins und KI?
Markus Kotte (ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung)
Der Vortrag gibt einen kompakten Einblick in Aufbau und Nutzung des ZEW-VIVO. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Schnittstelle zwischen VIVO und TYPO3 sowie die umfangreiche Nutzung der Reporting-Funktion.
Aufbauend auf den Erfahrungen aus dem praktischen Betrieb werden anschließend konkrete Verbesserungsvorschläge vorgestellt. Diese sollen als Ausgangspunkt für eine gemeinsame Diskussion dienen, wie die Anwendungsfreundlichkeit von VIVO sowohl für Nutzende als auch für Administrierende weiter erhöht werden kann.
tba.
Moderation:
Christian Hauschke (TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek)