23. März 2021

09:15 - 09:30 Begrüßung

Kai-Uwe Kühnberger (Universität Osnabrück)

Begrüßung durch Prof. Dr. Kai-Uwe Kühnberger - Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung und Professor für Künstliche Intelligenz an der Universität Osnabrück zur "Transparenz in der Forschung".

09:30 - 09:40 Eröffnung

Moderator: Christian Hauschke (Technische Informationsbibliothek (TIB)), Sonja Schulze (Universität Osnabrück)

09:40 - 10:00 What’s new in VIVO 1.12?

Brian Lowe (Lyrasis / Ontocale)

VIVO release 1.12 brings exciting improvements, especially for sites offering multilingual content. This presentation will highlight the core changes, which include the ability to edit data in multiple languages, a simple one-step process for enabling a new language, updated translations and internationalized interfaces, and improved performance when displaying multilingual profiles. VIVO 1.12 also introduces a new .war file deployment option that greatly simplifies VIVO installation. This presentation will be in English.

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10:00 - 10:20 VIVO-i18n - die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Internationalisierung

Moderator: Dominik Feldschnieders (Universität Osnabrück), Matthias Lühr (Hochschule Mittweida)

Forscher bewegen sich zumeist in einem internationalem Umfeld. Idealerweise sollten also die Inhalte eines FIS mehrsprachig zur Verfügung stehen. Mit der geplanten VIVO Version 1.12 wird die Bearbeitung mehrsprachiger Inhalte in VIVO verbessert. Mit mehrsprachigen FIS-Inhalten lässt sich die Forschung nunmehr international besser zugänglich machen und vernetzen. In diesem Vortrag soll auf die diesbezüglichen Neuerungen in VIVO 1.12 eingegangen werden. Außerdem wird der Entwicklungsprozess innerhalb der Community vorgestellt, der von März 2020 bis Februar 2021 in mehreren wöchentlichen Sprints organisiert wurde.

10:20 - 10:40 Die Academic Event Ontology - eine weitere Säule wissenschaftlicher Kommunikation besser beschreiben

Philip Strömert (Technische Informationsbibliothek)

Die Academic Event Ontology (AEON) ist eines der ersten Module einer zukünftigen erneuerten und modularisierten VIVO-Ontologie 2.0. Mit Hilfe von AEON sollen die relevanten Metadaten von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen, inklusive der verschiedenen Rollen aller Beteiligten, maschinenlesbarer und besser teilbar werden. Die Entwicklung von AEON ist einerseits eine Antwort auf die Anforderung an moderne FIS-Systeme. Ebenso ist sie ein erster Schritt in die richtige Richtung, um bessere Aussagen über die Qualität wissenschaftlichen Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen machen zu können.
In diesem Vortrag wird ein Überblick über die Ontologie gegeben und es werden die noch bevorstehenden Herausforderungen aufgezeigt. Dabei werden sowohl die Wahl der BFO als "Upper Ontology" als auch die benötigten Anknüpfungspunkte zu anderen bestehenden OBO und sich noch in der Entwicklung befindenenden VIVO-Ontologie-Modulen kurz thematisiert.

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10:40 - 10:55 Pause

10:55 - 11:15 Digital gestützte Forschungsberichterstattung und die Auswirkungen der Pandemie: Welche Kompetenzen werden gesucht? Vorläufige Ergebnisse einer Stellenanzeigenanalyse und neue Forschungsfragen zur Forschungsberichterstattung in Krisenzeiten

Sabrina Petersohn (Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung), Christoph Tiedig (Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung), Stefan Schelske (Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung)

Das BMBF-geförderte Projekt BERTI untersucht, welche beruflichen Rollen sich im Zuge der Verbreitung und Nutzung von digitalen Informationssystemen zur Leistungserfassung und Forschungsberichterstattung an Forschungsorganisationen herausbilden. Wir berichten Zwischenergebnisse aus unserer aktuell laufenden Analyse von formalen Stellenbeschreibungen im Bereich digital gestützter Forschungsberichterstattung an deutschen Forschungseinrichtungen. Dazu haben wir einen Datensatz aus mehreren hundert Stellenanzeigen aus den Jahren 2005-2020 ausgewertet.

Weiterhin stellen wir ein kürzlich bewilligtes Ergänzungsvorhaben zu BERTI vor, welches sich mit „coronabezogenen“ Forschungsfragen befasst: GECO untersucht, ob und wie sich Informationsangebot und - nachfrage in der Forschungsberichterstattung in „Corona-Zeiten“ verändern, ob und wie sich die Anbieter von Forschungsinformationssystemen daran anpassen und neue oder veränderte Nutzungsszenarien sowie Funktionalitäten entwickeln und ob sich hierdurch eine Schwerpunktverlagerung im Aufgabenfeld der digital gestützten Forschungsberichterstattung abzeichnet.

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11:15 - 11:35 Weiterentwicklung des Kerndatensatz Forschung: Prozesse und Ergebnisse

Sophie Biesenbender (Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung)

Im Jahr 2020 wurde der Helpdesk zur Einführung des Kerndatensatz Forschung mit der Koordinierung und Gestaltung des Weiterentwicklungsprozesses und der Erarbeitung einer neuen Version (1.2) des Kerndatensatz Forschung beauftragt. Dieser Prozess hat in erster Linie das Ziel, Inkonsistenzen, Fehler und Schwächen der Spezifikation, welche im Rahmen der Implementation identifiziert wurden, zu beheben. In enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Gremien und der interessierten Öffentlichkeit und arbeitet der Helpdesk seither an der Aktualisierung der Spezifikation und ihrer Dokumentation, welche im Frühjahr 2021 veröffentlicht werden soll. Der Vortrag skizziert den Prozess der Aktualisierung und gibt einen Überblick über die wesentlichen Inhalte der Weiterentwicklung.

11:35 - 11:55 Datenschutzrechtliche Fragen im FIS-Kontext

Eiken Friedrichsen (Christian-Albrechts-Universität Kiel)

Dieser Vortrag versucht, zentrale datenschutzrechtliche Fragen, die sich im FIS-Kontext stellen können, und Ansätze für ihre Beantwortung aufzuzeigen.

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11:55 - 12:15 Eine Musterdienstvereinbarung für ein öffentlich sichtbares Forschungsprofilsystem

Julia Reinsch (Technische Informationsbibliothek (TIB))

Bei der Einrichtung von Forschungsprofilsystem ist die Berücksichtigung der Interessen der Mitarbeitenden essentiell. Dies wird oftmals über Dienst- oder Personalvereinbarungen erreicht. In diesem Vortrag soll eine nachnutzbare Musterdienstvereinbarung vorgestellt werden.

12:05 - 12:15 Abschluss

Moderator: Sonja Schulze (Universität Osnabrück), Christian Hauschke (Technische Informationsbibliothek (TIB))

24. März 2021

09:30 - 09:50 VIVO am ZEW - Stand der Dinge, neue Herausforderungen und Lösungswege

Markus Kotte (ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung)

Das ZEW strebt ein rein intern nutz- und sichtbares VIVO an. Daher muss zur Außendarstellung des Forschungs-Outputs auf der offiziellen Internetpräsenz des ZEW eine Anbindung der in VIVO gepflegten Daten an das CMS TYPO3 erstellt werden. Eine weitere Herausforderung stellt der umfangreiche Import von Daten aus alten Pflegetools in VIVO dar. In diesem Vortrag werden Lösungswege u.a. auf Basis von Apache Kafka vorgestellt.

09:50 - 10:10 National Open Research Analytics (NORA) – past, present and future of developing open research analytics at country-level, in Denmark

Karen Hytteballe Ibanez (Dänische Technische Universität), Mogens Sandfær (Dänische Technische Universität)

 For the past couple of years the Danish project Open Research Analytics, OPERA, has been experimenting with the development of open research analytics systems. The systems; RAP and NORA are built in VIVO, populated with global and, when possible, open data. The presentation will highlight the work so far, address challenges and cover the future plans of establishing an overview of all Danish research, open, transparent and build in VIVO. This presentation will be in English.

10:10 - 10:30 VIVO als ein (zusätzliches) Forschungsportal für HISinOne-RES

Malte Kramer (Landesinitiative CRIS.NRW / Westfälische Wilhelms-Universität Münster)

Die Landesinitiative CRIS.NRW bietet den nordrhein-westfälischen Hochschulen die Implementierung und den Betrieb von Forschungsinformationssystemen. Als Software-Lösung wird hierfür HISinOne-RES eingesetzt. Derzeit arbeitet die Landesinitiative an einer Erweiterung ihres Serviceangebots in Form einer ergänzenden Portallösung durch VIVO. Der Beitrag stellt das Konzept des Services und die technische Realisierung vor.

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10:30 - 10:50 Filling the PID - Datenimport in VIVO

Sandra Mierz (Technische Informationsbibliothek (TIB)), Kathrin Schnieders (Universität Osnabrück)

Im gemeinsamen Forschungsvorhaben TAPIR untersuchen die TIB Hannover und die Universität Osnabrück das Teil-automatisierte Persistent Identifier (PID)-basierte Reporting für universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Hierbei wird analysiert wie teilautomatisiertes Reporting und die dazu notwendige Datenaggregation auf Basis offen verfügbarer Forschungsinformationen/-daten durchgeführt werden kann, basierend auf PIDs wie beispielsweise ROR, ORCID, DOI. In diesem Vortrag möchten wir einen Überblick über das Projektvorhaben geben und erste Schritte präsentieren, wie durch Schnittstellenanbindung der Datenimport in lokale VIVO-Systeme stattfinden kann.

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10:50 - 11:04 Pause

11:05 - 11:25 Lightning Talks

Moderator: Christian Hauschke (Technische Informationsbibliothek (TIB))
Brian Lowe (Lyrasis / Ontocale), Tobias Pelz (Universität Bielefeld), Jochen Schirrwagen (Universitätsbibliothek Bielefeld), Petra Schön (Robert Koch-Institut)

Was?Wer?Slides
Entscheidungsfindung für VIVO als Forschungsportal der Universität BielefeldJochen Schirrwagen und Tobias Pelz 
The AdminApp : a non-programmer interface for managing VIVO data ingestBrian Lowe[Slides]
VIVO am Robert Koch-Institut - ein UpdatePetra Schön 

 

11:25 - 11:45 Reporting mit dem Vitro Query Tool

Benjamin Kampe (Technische Informationsbibliothek (TIB)), Kathrin Schnieders (Universität Osnabrück), Tatiana Walther (Technische Informationsbibliothek (TIB)), Graham Triggs (Technische Informationsbibliothek (TIB))

In diesem Vortrag wird das Reporting mit Vitro Query Tool vorgestellt und praktisch vorgeführt. Darüber hinaus wird eine gemeinsame Plattform für den Austausch von Berichtstemplates und -Abfragen vorgestellt, der Reporting Marketplace.

11:45 - 12:05 Der Forschungsatlas im FID BAUdigital - ein Ausblick

Benjamin Kampe (Technische Informationsbibliothek (TIB))

Einer der Schwerpunktes des Fachinformationsdienstes Bauingenieurwesen, Architektur und Urbanistik (FID BAUdigital) ist die Unterstützung der Forschenden bei Vernetzung und Austausch. Dies soll von einem Forschungsatlas auf Basis von VIVO befördert werden. Die geplanten technischen Komponenten werden in diesem Vortrag vorgestellt.

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12:05 - 12:15 Abschluss

Moderator: Sonja Schulze (Universität Osnabrück), Christian Hauschke (Technische Informationsbibliothek (TIB))