23. März 2021

Kai-Uwe Kühnberger (Universität Osnabrück)

Begrüßung durch Prof. Dr. Kai-Uwe Kühnberger - Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung und Professor für Künstliche Intelligenz an der Universität Osnabrück zur "Transparenz in der Forschung".

Moderation: Christian Hauschke (Technische Informationsbibliothek (TIB)), Sonja Schulze (Universität Osnabrück)

Brian Lowe (Lyrasis / Ontocale)

VIVO release 1.12 brings exciting improvements, especially for sites offering multilingual content. This presentation will highlight the core changes, which include the ability to edit data in multiple languages, a simple one-step process for enabling a new language, updated translations and internationalized interfaces, and improved performance when displaying multilingual profiles. VIVO 1.12 also introduces a new .war file deployment option that greatly simplifies VIVO installation. This presentation will be in English.

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Moderation: Dominik Feldschnieders (Universität Osnabrück), Matthias Lühr (Hochschule Mittweida)

Forscher bewegen sich zumeist in einem internationalem Umfeld. Idealerweise sollten also die Inhalte eines FIS mehrsprachig zur Verfügung stehen. Mit der geplanten VIVO Version 1.12 wird die Bearbeitung mehrsprachiger Inhalte in VIVO verbessert. Mit mehrsprachigen FIS-Inhalten lässt sich die Forschung nunmehr international besser zugänglich machen und vernetzen. In diesem Vortrag soll auf die diesbezüglichen Neuerungen in VIVO 1.12 eingegangen werden. Außerdem wird der Entwicklungsprozess innerhalb der Community vorgestellt, der von März 2020 bis Februar 2021 in mehreren wöchentlichen Sprints organisiert wurde.

Philip Strömert (Technische Informationsbibliothek)

Die Academic Event Ontology (AEON) ist eines der ersten Module einer zukünftigen erneuerten und modularisierten VIVO-Ontologie 2.0. Mit Hilfe von AEON sollen die relevanten Metadaten von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen, inklusive der verschiedenen Rollen aller Beteiligten, maschinenlesbarer und besser teilbar werden. Die Entwicklung von AEON ist einerseits eine Antwort auf die Anforderung an moderne FIS-Systeme. Ebenso ist sie ein erster Schritt in die richtige Richtung, um bessere Aussagen über die Qualität wissenschaftlichen Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen machen zu können.
In diesem Vortrag wird ein Überblick über die Ontologie gegeben und es werden die noch bevorstehenden Herausforderungen aufgezeigt. Dabei werden sowohl die Wahl der BFO als "Upper Ontology" als auch die benötigten Anknüpfungspunkte zu anderen bestehenden OBO und sich noch in der Entwicklung befindenenden VIVO-Ontologie-Modulen kurz thematisiert.

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Sabrina Petersohn (Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung), Christoph Tiedig (Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung), Stefan Schelske (Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung)

Das BMBF-geförderte Projekt BERTI untersucht, welche beruflichen Rollen sich im Zuge der Verbreitung und Nutzung von digitalen Informationssystemen zur Leistungserfassung und Forschungsberichterstattung an Forschungsorganisationen herausbilden. Wir berichten Zwischenergebnisse aus unserer aktuell laufenden Analyse von formalen Stellenbeschreibungen im Bereich digital gestützter Forschungsberichterstattung an deutschen Forschungseinrichtungen. Dazu haben wir einen Datensatz aus mehreren hundert Stellenanzeigen aus den Jahren 2005-2020 ausgewertet.

Weiterhin stellen wir ein kürzlich bewilligtes Ergänzungsvorhaben zu BERTI vor, welches sich mit „coronabezogenen“ Forschungsfragen befasst: GECO untersucht, ob und wie sich Informationsangebot und - nachfrage in der Forschungsberichterstattung in „Corona-Zeiten“ verändern, ob und wie sich die Anbieter von Forschungsinformationssystemen daran anpassen und neue oder veränderte Nutzungsszenarien sowie Funktionalitäten entwickeln und ob sich hierdurch eine Schwerpunktverlagerung im Aufgabenfeld der digital gestützten Forschungsberichterstattung abzeichnet.

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Sophie Biesenbender (Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung)

Im Jahr 2020 wurde der Helpdesk zur Einführung des Kerndatensatz Forschung mit der Koordinierung und Gestaltung des Weiterentwicklungsprozesses und der Erarbeitung einer neuen Version (1.2) des Kerndatensatz Forschung beauftragt. Dieser Prozess hat in erster Linie das Ziel, Inkonsistenzen, Fehler und Schwächen der Spezifikation, welche im Rahmen der Implementation identifiziert wurden, zu beheben. In enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Gremien und der interessierten Öffentlichkeit und arbeitet der Helpdesk seither an der Aktualisierung der Spezifikation und ihrer Dokumentation, welche im Frühjahr 2021 veröffentlicht werden soll. Der Vortrag skizziert den Prozess der Aktualisierung und gibt einen Überblick über die wesentlichen Inhalte der Weiterentwicklung.

Eiken Friedrichsen (Christian-Albrechts-Universität Kiel)

Dieser Vortrag versucht, zentrale datenschutzrechtliche Fragen, die sich im FIS-Kontext stellen können, und Ansätze für ihre Beantwortung aufzuzeigen.

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Julia Reinsch (Technische Informationsbibliothek (TIB))

Bei der Einrichtung von Forschungsprofilsystem ist die Berücksichtigung der Interessen der Mitarbeitenden essentiell. Dies wird oftmals über Dienst- oder Personalvereinbarungen erreicht. In diesem Vortrag soll eine nachnutzbare Musterdienstvereinbarung vorgestellt werden.

Moderation: Sonja Schulze (Universität Osnabrück), Christian Hauschke (Technische Informationsbibliothek (TIB))